Gestern komponiert und produziert: Weil die Zuversicht uns immer bleiben muss

Es ist „einfach so“ passiert. Am Dienstagabend hatte ich unter dem Eindruck der tiefgreifenden Ereignisse eine Melodie und Songzeile im inneren Ohr.

Daraus wurde gestern Morgen ein Song, gestern Nachmittag eine Aufnahme und gestern Nacht ein Video. Ihr seid die Ersten, die davon erfahren:


Noch ein bisschen in Lesestimmung?

Dann gibt es hier noch einen Instagram-Post vom Dienstagnachmittag:

Gerade im Drogeriemarkt: Beim Griff nach einer Kerze komme ich mit der Hand an einen Schwung Packungen von irgendwas, die sich daraufhin auf dem Boden verteilen. Beim Zusammensammeln und Aufheben stelle ich fest, dass mich ein zuckersüßes, schätzungsweise zweijähriges Mädchen beobachtet. Als sich unsere Blicke kreuzen, nicke ich ihm zu, woraufhin es sich seine knallgrüne Sonnenbrille auf die Nase schiebt. Daraufhin muss ich lächeln, aber weil ich nicht sicher bin, ob die Kleine mein Lächeln durch meinen Mundschutz erkennen kann, strecke ich ihr meinen Daumen hoch entgegen. Diese Geste erwidert sie mit ihrem kleinen Daumen hoch. Ein sehr lässiger und zugleich sehr rührender Moment zwischen uns, den wiederum ein anderes Kind beobachtet, schätzungsweise vier Jahre alt. Der Junge wartet regelrecht darauf, miteinbezogen zu werden. Als ich das bemerke, strecke ich auch ihm meinen Daumen hoch entgegen. Und er winkt mir zurück und strahlt.

Vielleicht geht es Euch wie mir: Mir begegnen sehr viele sorgenvolle, um nicht zu sagen verängstigte Menschen in diesen Tagen. Sehr nachvollziehbar.
Zugleich beobachte ich an mir, dass ich die Geschehnisse in der Welt besser verarbeite und verkrafte, wenn ich meinen Nachrichtenkonsum mit Bedacht gestalte. Man könnte auch sagen, ich versuche meinen Fokus auf das zu legen, was den Mut nährt, und nicht die Angst. Damit negiere ich nicht das Weltgeschehen, sondern ich besinne mich auf das, was ich tun kann.

Vor Kurzem habe ich in einem Gespräch so etwas gesagt wie: „Wenn du die Angst nicht kleiner machen kannst, musst du den Mut größer machen.“ Das kommt mir heute wieder in den Sinn, und das nehme ich mir selbst zu Herzen.
Ein liebevolles Miteinander und ein Lächeln für die Kinder um uns herum sollten allemal drin sein. Seid Ihr dabei 👍?

P. S.: Das Bild ist übrigens eine Momentaufnahme von der Friedens-Demo hier in Duisburg. Hat so gut getan, all diese Menschen für Frieden auf der Straße zu sehen.

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